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Qualitätsmanagementsystem für Insolvenzverwalter

Die Branche Insolvenzverwaltung befindet sich im Umbruch, der sich nicht (nur) mit dem Rückgang der Unternehmensinsolvenzen (im Zweijahresvergleich ist der Rückgang schon zweistellig) erklären lässt. Es ist eher die abnehmende Massehaltigkeit der Verfahren und die veränderte Vergabepraxis für die massereicheren Verfahren gemäß dem ESUG, die viele Verwalter weniger berücksichtigt.

Damit stehen Insolvenzverwalter vor enormen Herausforderungen in einem Verdrängungswettbewerb zumal es kaum nachprüfbare Qualitätskriterien für Insolvenzverwalter gibt.

Mit der Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001 können Insolvenzverwalter transparent nachweisen, dass sie notwendige Voraussetzungen und Strukturen geschaffen haben und die Arbeitsprozesse für alle Mitarbeiter jederzeit zugänglich dokumentiert sind.

Darüber hinaus steht jede Insolvenzkanzlei sich die Einhaltung der Grundsätze ordnungsgemäßer Insolvenzverwaltung (GOI) mittels eines Zertifikates bestätigen lassen.

Ein Qualitätsmanagementsystem führt zu einer Optimierung der Arbeitsabläufe und Qualität in der Verfahrensabwicklung, von der vor allem auch die Beteiligten des Insolvenzverfahren profitieren.

Die Vorteile eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems für Insolvenzkanzleien sehen wir vornehmlich in:

  • den klaren Verantwortlichkeiten für einzelne Verfahrensschritte,
  • der konkreten Steuerung von Arbeitsabläufe,
  • den präzisen Beschreibungen der Schnittstellen zwischen Kanzlei und Gericht,
  • der Reproduzierbarkeit von Arbeitsabläufen
und als ein wichtiges Auswahlkriterium für die Vergabe der Insolvenzverfahren.